Berliner (Berufs-)Schulen für weltanschauliche und religiöse Vielfalt

Prävention von religiös begründeten demokratie- und menschenrechtsfeindlichen Einstellungen, konfrontativer Religionsbekundung und islamistischer Radikalisierung.

Die Themen Prävention von religiös begründeten demokratie- und menschenrechtsfeindlichen Einstellungen, der pädagogische Umgang mit konfrontativer Religionsbekundung und islamistische Radikalisierung von Schüler*innen sind eine neue Herausforderung für die Lehrer*innen, Sozialpädagog*innen und engagierten Schüler*innen und Auszubildenden an den (Berufs-)Schulen.

  • Fortbildung zu Beratungslehrer*innen für weltanschauliche und religiöse Vielfalt
  • Schulberatung und -entwicklung
  • Foren und Klassentage für Schüler*innen und Auszubildende
  • Begleitung und Unterstützung der Beratungslehrer*innen nach Abschluss der Ausbildung  

Kernstück des Projektes ist die Fortbildung von Lehrer*innen bzw. schulischen Sozialpädagog*innen zu Beratungslehrer*innen für weltanschauliche und religiöse Vielfalt. Thematisch liegt der Schwerpunkt auf dem Umgang mit Islamismus und konfrontativer Religionsbekundung.

Der nächste Durchgang der Fortbildungsreihe mit insgesamt 9 Fortbildungstagen startet am 22. November 2018 mit der Auftaktveranstaltung.

Die acht weiteren Termine, sowie die Veranstaltungsorte, werden Anfang Dezember festgelegt. Pro (Berufs-)Schule können jeweils bis zu 3 Personen an einem Durchgang der Fortbildung teilnehmen. Die Fortbildung ist für alle geeignet, die bereit sind, das eigene pädagogische Handeln und die eigene Haltung zu reflektieren. Das Curriculum der Ausbildung beinhaltet folgende Themen:

  1. Auftaktveranstaltung am 22. November 2018; Kurzvortrag „Pädagogik in unfriedlicheren Zeiten“; Transfer zum Schulalltag; Fallsammlung
  2. Vortrag „Die abrahamitischen Religionen und ihr Verhältnis zu Menschenrechten“; Vorstellung des Interventions- und Handlungsmodells für (Berufs-)Schulen
  3. Vortrag „Islamismus, Salafismus, Jihadismus“: Begriffsklärung und Gegennarrative; Bearbeitung von religiös- kulturellen Konfliktfällen in der Schule (Fallarbeit)
  4. Vortrag „Radikalisierungsmodelle & Umgang mit radikalisierten Jugendlichen“; Übung zu Gesprächstechniken
  5. Lehrer*innenrolle im Werte- und Kulturkonflikt
  6. Liberale Islaminterpretationen
  7. Prävention von Antisemitismus und antisemitischem Mobbing
  8. Grundrechtsklarheit für präventives Handeln
  9. Abschlussveranstaltung

Anmeldungen bis zum 15. November per E-Mail an guelcan.coskun@devi.berlin oder per Fax an 030 4759 5609. Nachfragen richten Sie bitte an Gülcan Coskun c/o DEVI e.V., Ramlerstr. 27, 13355 Berlin, Tel. 030 4759 5641.

 

 

Projektankündigung

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