Diskriminierung und Teilhabe

Das Ziel des Klassentages ist die Sensibilisierung von Auszubildenden und Berufsschüler*innen für ihre eigene Position im gesellschaftlichen Miteinander aus Mehr- und Minderheiten sowie die Auseinandersetzung mit Formen von Diskriminierung und dem unterschiedlichen Zugang verschiedener Teile der Bevölkerung zu gesellschaftlicher Teilhabe.

Der Klassentag hat typischerweise einen Umfang von sechs Zeitstunden, zum Beispiel von 08:00 bis 14:00 Uhr. Während dieser Zeit übernehmen erfahrene Dozent*innen des DEVI e.V. die Klasse. Die Klassenlehrer*innen oder andere Lehrkräfte nehmen üblicherweise nur am Beginn und am Abschluss des Klassentages teil, um den Schüler*innen einen Raum zu eröffnen, in dem diese frei von Bewertungsüberlegungen ihre Ansichten austauschen können.

Die Dozent*innen stimmen ihre Methodenauswahl entsprechend der Vorabinformationen auf die Klasse und auf den Verlauf des Klassentages ab und passen die Methodenauswahl während des Projekttages an, um auf aktuelle Themen oder der Situation in der Gruppe eingehen zu können.

 

Struktur des Klassentages

1. Kurze Vorstellung von Verein, Dozent*innen, Programm sowie der Teilnehmenden, Klärung organisatorischer Fragen (Pausenzeiten, Teilnahmeliste, etc.).

2. Thematischer Einstieg und Aktivierung von Vorwissen.

3. Klärung der Begriffe „Tatsache“, „Meinung“, „Vorurteil“ und „Diskriminierung“ anhand ausgewählter Beispieläußerungen. Thematisierung struktureller Ungleichheit.

4. Vermittlung der Antidiskriminierungsgesetzgebung (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) und Besprechung von Fallbeispielen.

5. Austausch der Teilnehmenden über Diskriminierungserfahrungen. Erarbeitung von Handlungsmöglichkeiten.

6. Kurze Auswertung und Verabschiedung