Umgang mit Rechtsextremismus für
Auszubildende in pädagogischen Berufen


Das Ziel des Klassentages ist die Sensibilisierung zukünftiger Erzieher*innen und Sozialassistent*innen für den demokratischen und gegen Diskriminierung gerichteten Erziehungsauftrag sowie deren Vorbereitung auf Herausforderungen im Umgang mit rechtsextremistischen Einstellungen und Einflussnahmen im späteren beruflichen Umfeld.

Der Klassentag hat typischerweise einen Umfang von sechs Zeitstunden, zum Beispiel von 08:00 bis 14:00 Uhr. Während dieser Zeit übernehmen erfahrene Dozent*innen des DEVI e.V. die Klasse. Die Klassenlehrer*innen oder andere Lehrkräfte nehmen üblicherweise nur am Beginn und am Abschluss des Klassentages teil, um den Schüler*innen einen Raum zu eröffnen, in dem diese frei von Bewertungsüberlegungen ihre Ansichten austauschen können.

Die Dozent*innen stimmen ihre Methodenauswahl entsprechend der Vorabinformationen auf die Klasse und auf den Verlauf des Klassentages ab.

Struktur des Klassentages

1. Kurze Vorstellung von Verein, Dozent*innen, Programm sowie der Teilnehmenden, Klärung organisatorischer Fragen (Pausenzeiten, Teilnahmeliste, etc.).

2. Sensibilisierung für das Verhältnis von Mehrheit und Minderheit in der Gesellschaft anhand der Reflektion persönlicher Erfahrungen der Teilnehmenden. Überleitung zur Relevanz des Themas für die Erziehungsarbeit.

3. Erklärung und Diskussion des Einstellungs- und Verhaltensmusters „Rechtsextremismus“ anhand eines Schaubildes und Bezugnahme auf dessen Erscheinungsformen in Alltag und Gesellschaft.

4. Recherche und Systematisierung des demokratischen und gegen Diskriminierung gerichteten Erziehungsauftrages anhand von Auszügen aus relevanten Gesetzen und Verfassungsartikeln.

5. Diskussion von Fallbeispielen rechtsextremistisch motivierter Problemlagen in Kindertagesstätten. Erarbeitung von Handlungsmöglichkeiten, Vorstellung von Handlungsempfehlungen und Beratungsstellen.

6. Kurze Auswertung und Verabschiedung