Warum eigentlich immer „die Muslime“?

Das Ziel des Klassentages ist es, mit den Auszubildenden und Berufsschüler*innen über grundsätzlich Fragen des Zusammenlebens in einer zunehmend vielfältiger werdenden Gesellschaft ins Gespräch zu kommen. Dabei sollen die Bilder und Stereotype, die in der Gesellschaft von „dem Islam“ und „den Muslimen“ bestehen, hinterfragt werden und die Teilnehmenden ermuntert werden, neue Perspektiven einzunehmen.

Der Klassentag hat typischerweise einen Umfang von sechs Zeitstunden, zum Beispiel von 08:00 bis 14:00 Uhr. Während dieser Zeit übernehmen erfahrene Dozent*innen des DEVI e.V. die Klasse. Die Klassenlehrer*innen oder andere Lehrkräfte nehmen üblicherweise nur am Beginn und am Abschluss des Klassentages teil, um den Schüler*innen einen Raum zu eröffnen, in dem diese frei von Bewertungsüberlegungen ihre Ansichten austauschen können.

Die Dozent*innen stimmen ihre Methodenauswahl entsprechend der Vorabinformationen auf die Klasse und auf den Verlauf des Klassentages ab.

Struktur des Klassentages

1. Kurze Vorstellung von Verein, Dozent*innen, Programm sowie der Teilnehmenden, Klärung organisatorischer Fragen (Pausenzeiten, Teilnahmeliste, etc.).

2. Einführung in das Thema über Bilderassoziationen zum Islam.

3. Klärung der Begriffe „Tatsache“, „Meinung“, „Vorurteil“ und „Diskriminierung“.

4. Aktivierung von Vorwissen zum Islam und Vermittlung von Grundwissen und Fakten.

5. Islamfeindlichkeit in den Medien; Eine kritische Medienanalyse.

6. Moderierte Diskussion über aktuelle gesellschaftliche Konflikte im Themenbereich.

6. Kurze Auswertung und Verabschiedung