Werkstattgespräche

Zwischen Islamfeindlichkeit und Islamismus – Eine Herausforderung für die Politische Bildung in allgemeinbildenden und beruflichen Schulen

Nach dem Anschlag auf das Satiremagazin Charlie Hebdo in Paris am 7.1.2015 starteten wir die Gesprächsreihe „Zwischen Islamfeindlichkeit und Islamismus – Eine Herausforderung für die Politische Bildung in allgemeinbildenden und beruflichen Schulen“. In den folgenden Monaten prägten Themen wie Fremden- und Islamfeindlichkeit und der Umgang mit dem Islam, insbesondere mit religiös motiviertem Extremismus und konfrontativer Religionsbekundung, die öffentlichen Debatten. Auch in den beruflichen Schulen sind diese Fragen immer wieder präsent. Lehrer/innen und Pädagog/inn/en stehen hier vor neuen Herausforderungen und einigen offenen Fragen, denen wir uns in den Werkstattgesprächen annähern wollen.

Fragen, die in den Werkstattgesprächen diskutiert werden:

Wie verhalte ich mich gegenüber Jugendlichen, die religiös motiviert gegen Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung der Geschlechter und andere Grundrechte argumentieren und auftreten?

Wo liegen Grenzen bei der Religions- und Islamkritik?

Wie kann ich gegen rechtspopulistische fremden- und islamfeindliche Thesen argumentieren?

Wie halten wir es mit der Trennung von Kirche und Staat? Was bedeutet dies für die (beruflichen) Schulen?

Wie kann ich bei diesen Themen einen demokratischen Standpunkt formulieren und diesen auch glaubhaft vertreten?

Die Veranstaltungen werden jeweils mit Vorträgen von profilierten Experten eingeleitet, danach wird in Gesprächsgruppen und im Plenum diskutiert. Die genauen Termine können Sie auf unserer Website und auf Aushängen in den Schulen finden.