Prävention von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung und Islamfeindlichkeit

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Einleitungsvortrag auf dem Fachtag „Für Vielfalt und Anerkennung – gegen Diskriminierung in der beruflichen Bildung“ vom 14.4.2011: Schule der Vielfalt – Vielfalt der Diskriminierungen? Herausforderungen und Chancen in der beruflichen Bildung.

Im April 2011 trafen sich rund 30 Teilnehmer/innen aus der beruflichen Bildung zum Fachtag „Für Vielfalt und Anerkennung – gegen Diskriminierung in der beruflichen Bildung“ in der Alten Feuerwache Kreuzberg. Den einleitenden Vortrag „Schule der Vielfalt – Vielfalt der Diskriminierungen? Herausforderungen und Chancen in der beruflichen Bildung“ – gehalten von Kofi Ohene-Dokyi – haben wir hier dokumentiert. Er geht auf die Möglichkeiten der Prävention von Diskriminierungen in Einrichtungen der beruflichen Bildung ein und stellt den Arbeitsansatz unseres Projektes vor.

Vortrag: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit – Als Herausforderung in der pädagogischen Arbeit

Einen kurzen und guten Überblick über den theoretischen Ansatz der „Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ und die damit verbundenen Diskussionen und Schlussfolgerungen bietet dieser Vortrag. Er ist ein Bestandteil unserer Projektvorstellung.

Bachelorarbeit: „Ideologien der Ungleichwertigkeit“ als Wertorientierungen bei muslimisch sozialisierten Jugendlichen – Konsequenzen für die pädagogische Arbeit im Kontext beruflicher Bildung

Die folgende Arbeit ist im Herbst 2009 entstanden und gibt einen guten Überblick über den Forschungsstand im Themenfeld und die möglichen pädagogischen Antworten. In der Einleitung heißt es: „Unter Betrachtung relevanter empirischer Untersuchungen findet in dieser Arbeit eine Auseinandersetzung mit gruppenabwertenden Einstellungen und Orientierungsmustern muslimisch sozialisierter Jugendlicher statt, die unter anderem in antisemitischen, homophoben und demokratieablehnenden Äußerungen zum Ausdruck kommen. Es soll untersucht werden, inwieweit diese Erscheinungen mit dem Konzept der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit des Bielefelder Instituts für Konflikt- und Gewaltforschung als Beschreibungs- und Erklärungsansatz erfasst werden können. (…) In der weiteren Auseinandersetzung finden vor allem Identitätsbildungsprozesse und Anerkennungsdefizite eine besondere Berücksichtigung und fließen entsprechend in abschließende theoretisch-konzeptionelle Überlegungen für die pädagogische Arbeit im Kontext beruflicher Bildung ein.“