Prävention von religiös begründetem Extremismus und konfrontativer Religionsbekundung

Informieren

Video vom Vortrag „Umgang mit Islamismus und konfrontativer Religionsbekundung in Schulen“

Am 25.2.2016 hielt Kurt Edler im Berliner Oberstufenzentrum Georg-Schlesinger-Schule im Rahmen der Werkstattgespräche des DEVI e.V. den Vortrag „Umgang mit Islamismus und konfrontativer Religionsbekundung in Schulen“. Der Vortrag hat eine Länge von ca. 90 Minuten. Die fünf Kapitel des Vortrages sind auch einzeln anzusehen.

Salafistische Propaganda fällt besonders bei Jugendlichen, die auf der Suche nach Sinn und Anerkennung sind, auf fruchtbaren Boden. Um als Lehrer/in, Sozialpädagog/in/e oder Ausbilder/in präventiv handeln zu können, ist Hintergrundwissen notwendig. Der Mitschnitt und Vortrag dient der Sensibilisierung für diese Gefahren, informiert über Hintergründe und Verhaltensmuster konfrontativer Religionsbekundung. Der Referent Kurt Edler arbeitete bis Juni 2015 als Leiter des Referats Gesellschaft am Hamburger Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI). Er veröffentlichte 2015 das Buch „Islamismus als pädagogische Herausforderung“.

Präsentation zum Vortrag „Umgang mit Islamismus und konfrontativer Religionsbekundung in Schulen“.

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Die Vorlage zum Vortrag „Umgang mit Islamismus und konfrontativer Religionsbekundung in Schulen“.

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Handeln

Analysetool und Arbeitsbogen: Umgang mit Islamismus und konfrontativer Religionsbekundung in der Schule

Der Arbeitsbogen dient der kollegialen Verständigung in der pädagogischen Praxis. Im Team und auf Konferenzen kann der Bogen der Sensibilisierung und dem Erfahrungsaustausch dienen. Ihre Einrichtung kann sich ein Bild davon machen, wie aktiv und wie wirksam sie sich mit bedenklichen Verhaltensformen und Strukturen auseinandersetzt und wie grundrechtsklar sie handelt.

Integration fördern, Radikalisierung erkennen – Handreichung für Lehrkräfte in der schulischen und beruflichen Bildung (40 Seiten)

Teaser:
„Lehrkräfte an Schulen stehen seit Jahren immer größer werdenden Herausforderungen gegenüber. Diskussionen und Konflikte zu politischen Ereignissen oder religiösen Überzeugungen vermischen sich mit patriarchalen Traditionen und dominieren teilweise den Schulalltag und gefährden den Lernerfolg der SchülerInnen. Oft sind Themen wie patriarchale Strukturen und Traditionen, orthodoxer Islam, Islamismus und Salafismus sehr emotional besetzt und können dazu führen, dass PädagogInnen sich mit der Situation überfordert fühlen. Hier setzt dieses Handbuch an und will praktische Handlungsoptionen aufzeigen, wie in verschiedenen teils fachlich, rechtlich wie emotional herausfordernden Situationen pädagogisch sinnvoll gehandelt werden kann“, schreiben die Herausgeber vom „European Foundation for Democracy“. Die Autor/inn/en stellen in der Handreichung die richtigen Fragen, die sehr kurz gefassten pädagogischen Antworten bedürfen jedoch einer Vertiefung.