Prävention von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (GMF), Islamfeindlichkeit und Diskriminierungen

Abwertende Einstellungen, Ideologien und Verhaltensweisen existieren potenziell unter allen Beteiligten in Einrichtungen der beruflichen Bildung. In Anlehnung an das Konzept der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit von Wilhelm Heitmeyer können das antisemitische, homosexuellenfeindliche, islamfeindliche, rassistische, kurzum alle Positionen sein, durch die Menschen systematisch kategorisiert und abgewertet werden. Ziel ist es, solche Ungleichwertigkeitsideologien und die aus diesen resultierende diskriminierenden Haltungen und Verhaltensweisen zurückzudrängen und Haltungen und Visionen zu fördern, durch die ein respektvolles Miteinander gestärkt wird. Dazu werden engagierte Lehrer/innen, Ausbilder/innen, Pädagog/inn/en, Auszubildende und Schüler/innen über Erscheinungsformen Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung aufgeklärt und zudem gestärkt und ermuntert, offen und kontinuierlich sowohl in Projekten als auch im Alltag gegen solche Ideologien und Parolen aufzutreten.